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Korallenriffe

Korallenriffe: Kleine Tiere bauen Inseln
Korallen sind kleine Nesseltierchen, die im Meer leben und in großer Zahl eng beisammen „wohnen“. Man sagt dann, sie bilden eine Kolonie.

great-barrier-reef-261714 1280 800Diese kleinen Meeresbewohner sind in der Lage, im Laufe von tausenden von Jahren Sandbänke oder sogar ganze Inseln zu bilden.

Die Korallen können Kalk in ihrem Körper einlagern und dadurch Skelette bilden. Wenn sie sterben, bleiben die Skelette zurück und darauf leben neue Korallen. Die lagern auch wieder Kalk in ihrem Körper ein – und so geht es immer weiter.

So entstehen im Laufe der Zeit Korallenriffe und sogar ganze Inseln. Ein Staat in der Südsee, die Malediven, besteht aus 26 großen Atollen, die 1196 Inseln schützen.

Atolle sind ringförmige Korallenriffe. Sie schützen die Inseln vor heftigen Stürmen und die Gewalten des Meeres.
Atolle bieten vielen Tieren ein Zuhause. Hier leben Muscheln und Einsiedlerkrebse sowie viele bunte Fische. Aber auch Raubfische und Muränen haben hier ihr Revier.

Korallenriffe sehen unter Wasser wunderschön aus, weshalb sie gerne von Tauchern besucht werden.

Doch die Unterwasser-Welten sind durch die Umweltverschmutzung oft stark gefährdet.
Das größte Riff der Welt ist das Great Barrier Reef (Bild) vor der Ostküste von Australien.

Die Menschen haben es zum Weltnaturerbe erklärt. Es wird auch als eines der sieben Weltwunder der Natur bezeichnet.coral-88451 1280 800

Das Great Barrier Reef ist 347.800 Quadratkilometer groß, das ist fast so groß wie ganz Deutschland.

So sehen Korallen unter Wasser aus: