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So entsteht ein See: Den haben Essen und der Allbau gemacht

Albert verrrät euch, wie ein See entsteht. Er war nämlich dabei.

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Vorher waren da, wo heute der Niederfeldsee ist, ein Bahndamm und viele kleine Gärten.
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Dann kamen Bagger und LKW und hofen die Erde aus.
Immer, wenn es regnete, kam Wasser hinzu.
Zur gleichen Zeit baute der Allbau am See Häuser mit Mietwohnungen.
Zum Schluss kam noch ein großer Kranwagen und setzte eine Brücke ein. Darüber kann man jetzt laufen und mit dem Fahrrad fahren.

 

Die Geschichte des Niederfeldsees

Die Stadt Essen hat mitten in Altendorf einen 2,2 Hektar großen künstlichen See angelegt, der ist etwa so groß wie drei Fußballfelder und somit der zweitgrößte seiner Art in Essen. So, wie ihr ihn auf den Bildern sehen könnt. Aber wie schafft man es eigentlich, einen so großen See zu bauen?

Das war natürlich gar nicht so leicht. Vorher waren an diesem Standort ein Bahndamm und viele kleine Gärten. Das musste natürlich erstmal alles weg, bevor man sich daran machen konnte, den See auszuheben.

Die Gärten wurden an einen anderen Ort verlegt und der Bahndamm wurde abgetragen, so dass genug Platz für den See entstand.

Jetzt musste natürlich erstmal tiefer gegraben werden, damit überhaupt ein See entstehen konnte. Der Niederfeldsee, so heißt er jetzt, ist durchschnittlich ungefähr vier Meter und an den tiefsten Stellen sogar fünf Meter tief. Dafür musste sehr viel Erde ausgehoben werden.

Mit Hilfe von vielen schweren Maschinen, wie Baggern, wurden ganze 60.000 Kubikmeter Erde abgetragen. Das ist so viel wie in 3.000 LKW passen. Den Umriss des Sees konnte man dadurch schon recht schnell erkennen. Jetzt musste er nur noch mit Wasser gefüllt werden.

Um das zu schaffen, hat man sich wirklich etwas einfallen lassen. Der See bekommt sein Wasser größtenteils durch den Regen. Und zwar nicht nur durch den Regen, der direkt in den See fällt, sondern auch durch den Regen, der auf die Dächer der umliegenden Gebäude fällt.

Das Regenwasser der Dächer wird direkt in den See geleitet. Auf diese Weise, brauchte man nur ganz wenig Frischwasser, wodurch die Füllung des Sees sehr umweltfreundlich ist.

Damit das Wasser aber nicht direkt wieder im Boden versickert, musste der ganze See mit dicken Matten ausgelegt werden.

Es fehlten nur noch Pflanzen und Fische. Hierzu arbeitete man mit dem Fischereiverband zusammen, um Seebewohner auszuwählen, die sich dann auch wohl im Niederfeldsee fühlen.
Schwimmen darf man in dem See leider nicht. Aber vielleicht wird bald ein kleiner Bootsverleih gebaut, sodass man dann bei schönem Wetter gemütlich über den See schippern kann.

Und so sieht der Niederfeldseee heute aus:

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