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Stoppenberg

Stoppenberg ist ein Stadtteil im Nord-Osten von Essen und war früher Teil des wichtigsten Kohlezentrums im Ruhrgebiet.

Stoppenberg liegt nah am Essener Stadtkern, deswegen kannst du den Hauptbahnhof gut erreichen. Busse und Straßenbahnen fahren auch nach Stoppenberg. 

Wie die Nachbar-Stadtteile Schonnebeck und Katernberg dreht sich Stoppenberg vor allem um die Zeche Zollverein. In Stoppenberg steht Schacht 12 der Zeche. Mittlerweile ist die Zeche Zollverein ein Kulturerbe, dort gibt es viele Museen und auf dem Gelände gibt es viel zu sehen und entdecken. 

Was kannst du in der Zeche Zollverein alles machen?

- Im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche ist heute das Ruhr Museum. Dort erfährst du viel über die Natur, Kultur und Geschichte des Ruhrgebiets. Es geht nicht nur um die moderne Geschichte, sondern auch um ganz alte Sachen, zum Beispiel alte Dinge die aus der Steinzeit kommen könnten und im Ruhrgebiet gefunden wurden.
- Zum Ruhr Museum kommst du über die größte Rolltreppe in ganz Deutschland. Sie ist fast 70 Meter lang und 24 Meter hoch. Schon die Fahrt zum Museum ist ein echtes Highlight, und abends ist die Treppe sogar in schönen Farben beleuchtet!
- Auf dem Gelände der Zeche gibt es mittlerweile den Zollverein Park, durch den du gemütlich spazieren kannst. Es gibt viele verschiedene Wege und Plätze, und sogar einige Pavillons in denen du eine Pause machen kannst. Viele Sachen die früher im Betrieb der Zeche benutzt worden sind stehen heute noch im Park und warten nur darauf von dir entdeckt zu werden!
- Im Winter gibt es auf Zollverein eine Eisbahn zum Schlittschuhlaufen
- Auf dem Nachbargelände der Kokerei Zollverein öffnet im Sommer das Werksschwimmbad. Du kannst bei strahlendem Sonnenschein schwimmen gehen, wo früher rauchende Schornsteine standen und Kohle verbrannt wurde. Wie cool!

Was ist sonst noch interessant?

Stoppenberg ist nach einem gleichnamigen Hügel benannt. Dieser ist 80 Meter hoch und liegt in Norddeutschland. Zum ersten Mal erwähnt wurde Stoppenberg vor fast 1000 Jahren im Jahr 1073. Damals sollte dort eine Stiftskirche gebaut werden. Diese gibt es heute immer noch!

Seit 1808 gehörte Stoppenberg zur ehemalig eigenständigen Stadt Altenessen. 1874 wurde es selbst zu einer eigenen Stadt, damals gehörten zum Beispiel noch Katernberg, Kray, Schonnebeck und viele andere jetzige Stadtteile von Essen dazu. 1929 wurde Stoppenberg zu einem Essener Stadtteil und ist deswegen auch deutlich kleiner geworden. Heute leben knapp über 17.000 Menschen in Stoppenberg.

Die Zeche Zollverein, die teilweise in Stoppenberg steht förderte von 1847 bis 1986 Kohle. Sie war die letzte Zeche die in Essen Kohle gefördert hat und ist für viele Menschen ein großes Symbol für die Stadt. Stoppenberg und die umliegenden Stadtteile sind vor allem wegen der Zeche sehr stark gewachsen. Wegen der vielen Zechenarbeiter von früher gibt es in Stoppenberg auch so viele Häuser.

Zusätzlich zu der Stiftskirche, die es seit 1074 gibt, und in der heute ein Kindergarten ist, gibt es noch die St. Nikolauskirche in Stoppenberg. Die Kirche wurde von 1906 bis 1907 gebaut und hat zwei große Türme. Die Kirche ist sehr groß und sinkt in den Boden ein, weil er durch die Zeche Zollverein sehr locker geworden ist. Das ist ein großes Problem für die Kirchengemeinde.

Der Sportpark am Hallo steht in Stoppenberg. Dort trägt der Handballverein TUSEM Essen seine Heimspiele aus. Im Moment spielt der Verein sehr erfolgreich in der 2. Bundesliga.

liegt im Nord-Westen von Essen und ist der größte Stadtteil in seinem Bezirk.

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