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Steele

Steele ist ein östlicher Stadtteil von Essen und das Zentrum vom Stadtbezirk VII.

1024px Essen Steele Kaiser Otto Platz 14

Von Es-Punkt-Ge-Punkt (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Steele hat einen großen zentralen Bahnhof, an dem S-Bahnen, Straßenbahnen und Buslinien halten. Es ist der zweitwichtigste Bahnhof in Essen, nach dem Hauptbahnhof. Deshalb kommt man richtig gut nach Steele. Auch die Straßen von Steele sind gut ausgebaut, deshalb ist es auch mit dem Auto einfach zu erreichen. Es gibt auch immer mehr Fußgängerzonen in Steele, also kannst du auch gut dorthin laufen oder Radfahren.

Steele ist vor allem ein Stadtteil in dem man einkaufen kann, es gibt aber noch ein paar andere Dinge die du machen kannst!

Was kann man denn alles hier machen?

- Im Mittelpunkt von Steele stehen vor allem der Kaiser-Otto-Platz und der Grendplatz. Dort finden verschiedene Feste und Schauspiele statt, zum Beispiel der Steeler Weihnachtsmarkt und die Frühlings- und Herbstkirmes. Weil beide in der Steeler Altstadt liegen, kannst du dort viele alte Häuser sehen.
- An der Ruhr gibt es eine Promenade zum Spazieren. Durch Steele führen auch mehrere Wander- und Radwege, zum Beispiel der RuhrtalRadweg oder die Kaiser-Route, auf denen du auch mal längere Touren mit deinen Eltern machen kannst!
- In der großen Fußgängerzone in der Steeler Altstadt gibt es viele Geschäfte für alles was man braucht. Und wenn du mal eine Pause machen möchtest, kannst du in eines der vielen Cafés und Restaurants einkehren.
- Das Freibad von Steele, das es seit 1945 gibt, liegt direkt am Ruhrufer. Das Freibad ist natürlich nicht nur für professionelle Schwimmer, du hast also sicher Spaß! Seit neustem hat das Bad sogar einen kleinen Strand. Richtiges Urlaubsfeeling!

Was ist noch interessant an Steele?

Bahnhof Essen Steele

Von Pitichinaccio (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

840 wurde Steele zum ersten Mal erwähnt. Im Jahr 938 war sogar einmal der erste deutsch-römische Kaiser Otto I. dort zu Gast! Wie durch viele Stadtteile im Osten von Essen verlief der Hellweg, ein wichtiger Handelsweg, auch durch Steele.

Im 15. Jahrhundert wurde damit begonnen, die Steeler Stadtmauer zu bauen. Im Jahr 1578 wurde Steele dann zu einer eigenen Stadt. Seitdem gibt es auch das Stadtwappen von Steele mit den drei Ringen. Die Stadtmauer wurde ab 1815 wieder abgebrochen.

1926 wurde die Stadt Königssteele in Steele eingemeindet, dazu gehörten auch Eiberg, Horst und Freisenbruch. 1929 wurde Steele nach Essen eingemeindet, Horst und Freisenbruch wurden wieder abgegeben. Seitdem sind es einzelne Stadtteile von Essen. Heute hat Steele ungefähr 16.700 Einwohner.

Die beiden ältesten Kirchen in Steele sind die Friedenskirche von 1872 und die Pfarrkirche St. Laurentius von 1875. Beide stehen unter Denkmalschutz.

Eine der ersten Sparkassen in Essen wurde 1864 in Steele eröffnet. Das Gebäude gibt es heute immer noch, es wird aber heute nicht mehr von der Sparkasse benutzt, sondern ist ein Bürgerzentrum.

In den 1960er und 70er Jahren wurden in Steele viele alte Häuser abgerissen und Neubauten aufgestellt. Am Grendplatz stehen aber noch viele alte Häuser, die meisten davon sind über 100 Jahre alt.

Auch in Steele standen einige Zechen, eine davon war die Zeche Johann Demelsberg. Schon im 16. Jahrhundert wurde an ihrer Stelle zum ersten Mal ein Stollen erwähnt. Den Stollen aus dem die Zeche später entstand gab es seit 1749. Zwischen 1885 und 1887 wurde dann die Zeche gebildet. Sie wurde 1928 geschlossen, ein Gebäude der Zeche steht aber noch in der Westfalenstraße, vielleicht kannst du es dir ja mal anschauen!

liegt im Nord-Westen von Essen und ist der größte Stadtteil in seinem Bezirk.

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