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Horst

Horst ist ein Stadtteil im Osten von Essen.

Man kann Horst in drei Bereiche unterteilen: das Untere Horst, das an der Ruhr liegt, das Obere Horst, das auf dem Berg liegt und das Hörsterfeld, das ist eine große Hochhaussiedlung.

Horst ist über die S1 gut zu erreichen. Diese S-Bahn fährt auch schnell in die Essener Innenstadt oder andere Städte im Ruhrgebiet, mehrere Buslinien gibt es auch. Früher gab es noch eine Schwimmbrücke in Horst, aber seit 1982 ist das eine Fuß- und Radwegbrücke. Auch sonst kann man in Horst richtig schön spazieren gehen oder Fahrrad fahren, weil der Stadtteil nah an der Ruhr liegt.

Vor allem im Oberen Horst gibt es viele Sachen zu sehen. Dort ist unter anderem der Stadtkern und viele alte Häuser, die unter Denkmalschutz stehen.

Was kann man in Horst alles machen?

- Im Unteren Horst kannst du spazieren oder Radfahren gehen, oder dich einfach an die Ruhr setzen und entspannen. Hier ist alles sehr grün und natürlich. Geh aber bitte nicht in der Ruhr schwimmen, das ist verboten und sehr gefährlich!
- Weil das Obere Horst auf einem Berg liegt kannst du von oben über die Ruhr sehen und den Ausblick genießen. Von dort aus siehst du vielleicht auch andere Städte und Stadtteile!
- Im Zentrum von Horst kannst du einkaufen gehen und eine kleine Pause machen und etwas Essen gehen. Es ist aber nicht so groß wie zum Beispiel das Zentrum von Steele, das ganz in der Nähe ist.
- Im ehemaligen Rittersitz Haus Horst ist heute ein Foto-Museum. Dort kann man aber nicht einfach so hin, sondern muss sich vorher mit dem Besitzer absprechen, also frag einfach mal deine Eltern, wenn du Lust hast. Dort sind ganz viele alte Kameras, manche davon sind fast 200 Jahre alt!
- In der Nähe vom Haus Horst ist das Ruhrkämpferdenkmal, das an Opfer der Arbeiterrevolution von 1918 bis 1920 erinnern soll. Eine kleine Tafel sagt dir, wofür das Denkmal heute steht und wie seine Geschichte war.

Was ist noch alles interessant?

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Frank Vincentz, Essen Horst 02 ies, CC BY-SA 3.0

Horst gibt es mindestens schon seit dem Jahr 955, damals gehörte es mit Steele und Freisenbruch zum Stift Essen. Im 13. Jahrhundert wurde Horst von Essen getrennt. 

Ab 1815 gehörte Horst dann zum Kreis Bochum. 1920 wurde es nach Königssteele eingemeindet, was dann 1926 in Steele eingemeindet wurde. 1929 ging Horst dann zusammen mit Steele an Essen und ist seitdem ein Stadtteil davon. Heute leben fast 11.000 Menschen in Horst.

Wie die meisten Essener Stadtteile war Bergbau auch in Horst vorhanden. Zusätzlich waren die Schifffahrt und der Transport von Kohle sehr wichtig, da Horst direkt an der Ruhr liegt. Die ersten Bergbaustollen öffneten schon 1725. Ein Stollen der Zeche Wecklenbank war von 1737 bis 1879 in Betrieb. Die letzte Zeche die in Horst geschlossen wurde war die Zeche Wohlverwahrt. Sie förderte von 1791 bis 1962. Das Gebäude der Zeche gibt es immer noch!

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von Wiki05 (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons

Im Unteren Horst steht die alte Union-Brauerei Horst-Steele. Sie wurde 1889 gebaut und steht seit 1989 unter Denkmalschutz. Direkt daneben steht auch die Villa des ehemaligen Besitzers.

Der Billardverein BF Horster-Eck Essen 1959 ist sehr erfolgreich. Der Verein hat zehn Meisterschaften in der Billard-Bundesliga gewonnen und ist deshalb Rekordmeister.

Das Wasserkraftwerk Horster Mühle gibt es wohl schon seit 1319, damals war es noch etwa 300 Meter weiter flussaufwärts. Um 1910 wurde die Mühle um eine Fabrik erweitert, diese wurde aber 1932 stillgelegt. 1985 wurde die Anlage restauriert und ist seit 1989 sogar wieder ans Stromnetz angeschlossen und liefert umweltfreundlichen Strom! Gegenüber der Mühle liegt die Horster Schleuse.

liegt im Nord-Westen von Essen und ist der größte Stadtteil in seinem Bezirk.

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