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Bedingrade

Bedingrade ist ein Stadtteil ganz weit im Westen von Essen.

Bedingrade liegt nah an der Essener Innenstadt. Du kommst mit dem Bus und der Bahn gut in den Stadtteil. Auch die Nachbarstädte Oberhausen, Bottrop und Mülheim kannst du schnell besuchen.

Es stehen viele Häuser und Wohnungen in Bedingrade, aber der Stadtteil fühlt sich trotzdem wie ein kleines romantisches Dorf an. Zwischen den vielen Gebäuden gibt es viele grüne Wiesen und tolle Gärten. Das Wahrzeichen von Bedingrade ist der große Wasserturm der über allen Gebäuden steht. Er wurde von 1896 bis 1897 gebaut. Obwohl er in Bedingrade steht, wird er "Frintroper Wasserturm" genannt. Warum das so ist, weiß heute keiner mehr.

An der Grenze zwischen Bedingrade und Mülheim liegt das Hexbachtal. Das ist ein immer noch komplett unberührtes Stück Natur. Dort fließen überall kleine Flüsse und Bäche, wie zum Beispiel Lappkes Mühlenbach, und die Gegend ist super zum Spazieren. Die Leute die in Bedingrade wohnen nennen das auch das Siepchen.

In Bedingrade gibt es auch noch ein ganz besonderes Denkmal, den Steenkamp Hof. Das ist ein alter Bauernhof der am Reuenberg liegt. Der Hof wurde 1786 gebaut. Dort kannst du erleben wie die Leute in Bedingrade früher gelebt und gearbeitet haben. Damals lebten die Tiere und Menschen ganz eng beieinander. Auch über die Geschichte der Familie, die damals den Hof geführt hat kannst du etwas erfahren.

Ein weiterer Ort an dem du dich erholen kannst ist der große Lunapark, der bis in die Schloßstraße in Borbeck geht.

Was ist sonst noch interessant?

Bedingrade wurde im 11. Jahrhundert zuerst erwähnt, damals noch unter dem Namen Bettingrath. Von damals sind die Höfe Heuckes, Grafschmidt, Paus, Kirchmann und Grote bekannt.

Seit dem 19. Jahrhundert gehörte Bedingrade zu Borbeck, was dann noch eine eigene Stadt war. Als Borbeck 1915 in Essen eingemeindet wurde ist Bedingrade zu einem eigenen Stadtteil von Essen geworden.

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von Es-Punkt-Ge-Punkt (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons

In Bedingrade waren früher viele Bauernhöfe und Landhäuser. Das sieht man auch heute noch. Aber durch die viele Industrie kamen immer mehr Arbeiter nach Essen, also auch nach Bedingrade. Deshalb gibt es heute so viele Häuser dort. Im Moment leben ungefähr 12.000 Menschen in Bedingrade.

Eines der ältesten Häuser in Bedingrade ist das Stammhaus. Das ist ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus das 1604 zum ersten Mal erwähnt worden ist. Man sieht dem Haus sein Alter eigentlich gar nicht an!

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